Landrätin Tanja Schweiger würdigte herausragendes Engagement – Diese Menschen bringen den Landkreis vorwärts

Landrätin Tanja Schweiger würdigte das herausragende ehrenamtliche Engagement von Landkreisbürgerinnen und -bürgern sowie Ehrenamtlichen des Bayerischen Roten Kreuzes. Bei einer Feierstunde im Landratsamt wurde an zwei Personen das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgehändigt; drei zu Ehrende erhielten die Kommunale Dankurkunde für ihr langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung und sieben Ehrenamtliche wurden für ihre langjährige Tätigkeit beim Bayerischen Roten Kreuz geehrt. An der Feierstunde nahmen auch Stefan Mittlmeier, Vorsitzender des BSC Regensburg e.V., Konrad Birkmeier, BSC Regensburg e.V., August Baier, 1. Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins Zeitlarn, Manfred Islinger, Krieger- und Soldatenverein Zeitlarn, Amanda Bauer, stellvertretend für den Vorstand und die Kreisbereitschaftsleitung des BRK-Kreisverbandes Regensburg, die stellvertretenden Bereitschaftsleiter des Kreisverbandes Regensburg, Florian Bernard, Bereitschaft Regensburg 2, Stefan Kapeller, Bereitschaft Nittendorf-Deuerling, und Maximilian Scheuerer, Bereitschaft Undorf, sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Heimatgemeinden der Geehrten teil. 

„Diese Auszeichnungen sind Ausdruck unseres aufrichtigen Dankes und unserer hohen Wertschätzung für Ihr herausragendes ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement“, betonte Landrätin Tanja Schweiger in ihrer Ansprache. „Ohne Menschen wie Sie wäre unser gesellschaftliches Leben weit weniger vielfältig, lebendig und solidarisch. Gerade in Zeiten, in denen das Ehrenamt zunehmend an Bedeutung gewinnt, stärkt Ihr Einsatz den Zusammenhalt, fördert die Integration und trägt zu einem guten Miteinander bei. Ob in Vereinen, sozialen Organisationen oder anderen Bereichen – Ihr Engagement gibt unserer Gesellschaft Orientierung und Halt. Mit Ihren Ideen, Ihrer Tatkraft und Ihrem langjährigen Wirken sind Sie ein Vorbild für viele Generationen und prägen Ihr Umfeld nachhaltig positiv. Die sieben Grundprinzipien der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – verkörpern gelebte Humanität, Verantwortung und Solidarität. Werte, die das Bayerische Rote Kreuz Tag für Tag mit Leben erfüllt. Dafür möchte ich Ihnen ein herzliches‚ Vergelt`s Gott’ sagen“, so die Landrätin.

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielten: Rudolf Meier, Zeitlarn, Ortsteil Regendorf, und Claudia Meuer, Mintraching, Ortsteil Tiefbrunn.

Kommunales Engagement gewürdigt

Georg Gahr, Regenstauf, Ortsteil Preßgrund; Karl Heinz Maß, Aufhausen, und Claudia Wiest, Ergoldsbach, wurden mit der Kommunalen Dankurkunde des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration für ihr langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung geehrt.

Ehrenzeichen des Bayerischen Roten Kreuzes für 25-, 40- und 50-jährige Dienstzeit

Ebenso überreichte Landrätin Tanja Schweiger stellvertretend für den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann Marion Preißler aus Obertraubling, Ortsteil Oberhinkofen, und Christian Weigelt aus Nittendorf, Ortsteil Undorf, das Ehrenzeichen am Bande für 25-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz. Das Ehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienstzeit erhielten Dieter Rankl aus Bad Abbach und Dr. Roland Sertl aus Regenstauf, Ortsteil Kleinramspau. Mit dem Großen Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit wurde Erich Hecht aus Wenzenbach, Josef Heimbucher aus Ihrlerstein und Franz Mühlbauer aus Nittendorf Ortsteil Undorf geehrt.

Laudationes zu den zwei mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichneten Personen:

Rudolf Meier, Zeitlarn-Regendorf

Rudolf M e i e r ist seit dem Jahr 1977 Mitglied des BSC Regensburg e.V., des traditionsreichen Sportvereins am Brandlberg in Regensburg. Bereits ein Jahr nach seinem Eintritt übernahm er die Leitung der Schülerabteilung – und legte damit den Grundstein für eine beeindruckende ehrenamtliche Laufbahn, die bis heute andauert. Seit dieser Zeit ist er aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.

Im Laufe der Jahrzehnte hat Rudolf Meier eine Vielzahl verantwortungsvoller Funktionen übernommen: Er war Abteilungsleiter der Fußballabteilung, Schriftführer, Kassenprüfer sowie Betreuer der zweiten Fußballmannschaft und der Seniorenmannschaft. Von 2001 bis 2008 stand er dem Verein als erster Vorsitzender vor, von 1980 bis 1982 sowie seit 2014 bis heute bekleidet er das Amt des zweiten Vorsitzenden. Für seine herausragenden Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz wurde er im Jahr 2009 zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Ein besonderes Kapitel in seiner Vereinsgeschichte stellt der Bau der neuen Sportanlage am Brandlberg dar. Zwischen 2014 und 2017 war Rudolf Meier nicht nur maßgeblich an den Planungen beteiligt, sondern übernahm auch mit großem persönlichen Engagement die Bauaufsicht. Fast täglich war er auf der Baustelle anzutreffen – stets mit dem Ziel, „seinen“ Verein bestmöglich zu unterstützen und die Zukunft des BSC Regensburg nachhaltig zu sichern.

Darüber hinaus widmet sich Rudolf Meier seit vielen Jahren mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail der Dokumentation der Vereinsgeschichte. Mit der Führung der Vereinschronik bewahrt er ein wertvolles Stück Regensburger Sportgeschichte und trägt damit wesentlich zum Bewusstsein für die Tradition des Vereins bei. Als Ehrenamtsbeauftragter und Ehrenvorstand steht er dem BSC Regensburg bis heute beratend zur Seite und bringt seine Erfahrung und seinen Weitblick in vielfältiger Weise ein – zuletzt als Mitorganisator der 75-Jahr-Feier, deren Gelingen er maßgeblich mitgestaltet hat.

Der BSC Regensburg und sein Vorstand schätzen Rudolf Meier als überaus engagiertes, verlässliches und loyales Mitglied. Mit seinem Verantwortungsbewusstsein, seiner Tatkraft und seiner menschlichen Art hat er das Vereinsleben über Jahrzehnte mitgeprägt.

Doch das ehrenamtliche Wirken von Rudolf Meier reicht weit über den Sportverein hinaus. Seit 1976 ist er ebenso aktives Mitglied des Krieger- und Soldatenvereins Zeitlarn und übernahm auch dort zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben. Er fungierte ein Jahr als zweiter Vorstand, von 1990 bis 1997 als erster Vorstand, anschließend – von 1998 bis 2004, davon zwei Jahre kommissarisch – als Leiter der Reservisten. Von 2004 bis 2006 zeichnete er zudem für die Organisation der Monatsversammlungen verantwortlich und übernahm sechs Jahre lang das Amt des Kassenprüfers. Für seine großen Verdienste wurde Rudolf Meier im Jahr 2015 zum Ehrenmitglied des Krieger- und Soldatenvereins Zeitlarn ernannt.

Auch darüber hinaus war er stets bereit, Verantwortung zu übernehmen. Beim Bau der Marienkapelle in Zeitlarn im Jahr 2001 war er tatkräftig beteiligt. Als Zeremonienmeister und Ehrenwache an den Volkstrauertagen sowie über mehr als zehn Jahre als Sammler für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat er sich mit großem Pflichtbewusstsein in den Dienst der Gemeinschaft gestellt.

Rudolf Meier verkörpert in besonderer Weise die Werte des Ehrenamts: Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinsinn. Sein jahrzehntelanges Engagement hat bleibende Spuren hinterlassen – im Verein, in der Gemeinde und weit darüber hinaus. Für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Vorbildfunktion und sein herausragendes Wirken gebühren ihm höchste Anerkennung und Dank.

Claudia Meuer, Mintraching-Tiefbrunn

Claudia M e u e r ist ein äußerst engagiertes und hochgeschätztes Mitglied der „Berg- und Freizeitsportfreunde Moosham“. Als Gründungsmitglied hat sie von Beginn an maßgeblich zur Entwicklung und zum Erfolg des Vereins beigetragen. Ihre langjährige Zugehörigkeit, ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Begeisterung für Sport und Gemeinschaft zeugen von tiefer Verbundenheit und großem Herzblut.

Von 1996 bis 2002 war Claudia Meuer als Beisitzerin tätig – mit viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Anschließend übernahm sie über zwei Jahrzehnte, von 2002 bis 2023, das Amt der 2. Vorsitzenden und prägte den Verein in dieser Zeit entscheidend mit. Auch heute bringt sie sich als Beisitzerin weiterhin aktiv ein. In dieser Funktion übernimmt sie die wichtige Aufgabe der Kinder- und Jugendbeauftragten. Mit großem Einsatz organisiert sie Trainingsstunden, führt die Abnahmen des Bayerischen und Deutschen Sportabzeichens durch und sorgt mit viel Organisationstalent für den reibungslosen Ablauf von Angeboten wie Yoga, Nordic Walking und Schwimmtraining. Darüber hinaus leitet sie auch selbst Schwimmkurse. Besonders wichtig ist ihr, Freude an Bewegung zu vermitteln und junge Menschen für Sport und Gemeinschaft zu begeistern.

Ebenso engagiert wirkt Claudia Meuer bei zahlreichen Lauf- und Nordic-Walking-Veranstaltungen mit, wie dem Leukämielauf, dem Nepallauf oder dem Südafrikalauf. Ihre Unterstützung ist dabei für die „Berg- und Freizeitsportfreunde Moosham“ von unschätzbarem Wert. Auch bei den Christkindlmärkten sorgte sie für einen reibungslosen Ablauf, plante und moderierte Auftritte und trug wesentlich zum Gelingen dieser Veranstaltungen bei. Zudem übernimmt sie die Organisation und Verpflegung bei Ski- und Spielzeugbasaren, beim Ostereiersuchen sowie bei Hüttenwochenenden für Kinder – stets mit einem offenen Ohr und großem Engagement.

Doch ihr Einsatz endet nicht beim „Berg- und Freizeitsportfreunde“-Verein: Seit 1976 ist Claudia Meuer auch aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Moosham. 1996 absolvierte sie erfolgreich den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger und beteiligt sich seither regelmäßig an Übungen und Einsätzen. Mit Verantwortungsbewusstsein und Tatkraft übernimmt sie immer wieder besondere Aufgaben – so etwa die Betreuung der Festdamen bei Gründungsfesten. Gemeinsam mit weiteren engagierten Kameradinnen und Kameraden gründete sie die Kinderfeuerwehr und betreut die regelmäßigen Treffen, die alle zwei Monate stattfinden – ein wichtiger Beitrag zur Nachwuchsarbeit und zur Stärkung des Gemeinschaftssinns.

Mit ihrem unermüdlichen Einsatz, ihrer Herzlichkeit und ihrem Verantwortungsbewusstsein verkörpert Claudia Meuer in besonderer Weise die Werte der „Berg- und Freizeitsportfreunde“ und der Feuerwehr: Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit. Ihr Wirken zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll persönliches Engagement für das Gemeinwohl ist. Für dieses außergewöhnliche und vorbildliche Ehrenamt gebührt ihr höchste Anerkennung und Wertschätzung.

Laudationes zu den Ehrenzeichen des Bayerischen Roten Kreuzes:

Ehrenzeichen am Bande für 25-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz

Marion Preißler, Obertraubling-Oberhinkofen, Mitglied der Bereitschaft Regensburg 2

Marion P r e i ß l e r trat am 27. Februar 1999 in die Bereitschaft Regensburg 2 ein. Als engagierte Rettungssanitäterin leistete sie über viele Jahre hinweg bei zahlreichen Veranstaltungen Sanitätsdienste und war auch im Rettungsdienst sehr aktiv. Darüber hinaus bringt Marion Preißler ihr Wissen und ihre Erfahrung als Ausbilderin in Erste-Hilfe-Kursen des BRK-Kreisverbandes ein. Nach Abschluss ihres Medizinstudiums steht sie zudem als Ärztin bei größeren Sanitätseinsätzen, wie etwa beim Regensburger Stadtmarathon, zur Verfügung. Durch ihr langjähriges Engagement, ihre fachliche Kompetenz und ihr Verantwortungsbewusstsein hat Marion Preißler wesentlich zur hohen Qualität der sanitätsdienstlichen Versorgung beigetragen.

Christian Weigelt, Nittendorf-Undorf, Mitglied der Bereitschaft Undorf

Christian W e i g e l t begann seinen ehrenamtlichen Weg im Jahr 1990 im Jugendrotkreuz. Mit großem Einsatz war er über viele Jahre als Ausbilder in der Ersten Hilfe und in der Sanitätsausbildung im Kreisverband tätig und absolvierte die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer. Als aktives Mitglied der Bereitschaft Undorf ist er im Sanitätsdienst stets zuverlässig und engagiert im Einsatz. Seine Kameradinnen und Kameraden schätzen Christian Weigelt als hilfsbereiten, erfahrenen und verantwortungsbewussten Mitstreiter. Durch seine beständige Mitarbeit hat er in besonderer Weise zum Gelingen vieler Einsätze und zur Stärkung des Gemeinschaftsgeistes beigetragen.

Ehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz

Dieter Rankl, Bad Abbach, Mitglied der Bereitschaft Undorf

Dieter R a n k l trat 1980 in das Jugendrotkreuz Undorf ein und war seitdem bei vielfältigen Aktionen und Einsätzen aktiv. Als Gründungsmitglied der BRK-Bereitschaft Undorf prägte er die Entwicklung der Bereitschaft von Beginn an. Er absolvierte die Ausbildung bis zum Rettungsassistenten und besitzt den Lehrschein Erste Hilfe. Seit fast drei Jahrzehnten bekleidet Dieter Rankl zudem das Amt des stellvertretenden Bereitschaftsleiters. Mit großem persönlichen Einsatz, Fachkenntnis und vorbildlicher Haltung steht er für die Werte des Roten Kreuzes ein und ist für viele Mitglieder ein geschätztes Vorbild.

Dr. Roland Sertl, Regenstauf, Ortsteil Kleinramspau, Mitglied der Bereitschaft Regensburg 2

Dr. Roland S e r t l trat am 11. August 1984 in die Bereitschaft Regensburg 2 ein. Nach seiner Ausbildung zum Sanitäter war er bei zahlreichen Veranstaltungen im Sanitätsdienst tätig und sammelte im Rettungsdienst wertvolle Erfahrungen, die ihn auch während seines Medizinstudiums prägten. Sein Interesse am Notarztdienst führte ihn später zur Tätigkeit als fliegender Notarzt am Rettungshubschrauber „Christoph 15“ in Straubing. Heute ist er als Oberarzt der Notaufnahme am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg tätig und bringt sein Wissen regelmäßig in die Aus- und Fortbildung der Bereitschaftsmitglieder ein. Auch bei größeren Sanitätsdiensten steht Dr. Roland Sertl als Notarzt weiterhin ehrenamtlich zur Verfügung – ein Ausdruck seines vorbildlichen Engagements, höchster Fachkompetenz und seiner tiefen Verbundenheit mit dem Roten Kreuz.

Großes Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz

Erich Hecht, Wenzenbach, Mitglied der Bereitschaft Regensburg 2

Erich H e c h t trat am 14. März 1973 in die damalige Sanitätskolonne, die heutige Bereitschaft Regensburg 2, ein. Neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit im BRK-Kreisverband Regensburg als Rettungsassistent und später als Rettungsdienstleiter engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg mit großem Einsatz ehrenamtlich. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand blieb Erich Hecht der Bereitschaft verbunden und unterstützte sie mit technischem Sachverstand bei der Instandhaltung der Einsatzfahrzeuge. Besonders hervorzuheben ist seine 27-malige Teilnahme an der Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting, die er stets sanitätsdienstlich begleitete. Wann immer Unterstützung gefragt war, war auf ihn Verlass – ein Vorbild an Hilfsbereitschaft und Treue zum Roten Kreuz über ein halbes Jahrhundert hinweg.

Josef Heimbucher, Ihrlerstein, Mitglied der Bereitschaft Regensburg 2

Josef H e i m b u c h e r trat am 8. August 1974 in die damalige Sanitätskolonne, heute Bereitschaft Regensburg 2, ein und absolvierte die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Seit Beginn seines Engagements übernahm er verantwortungsvolle Aufgaben in Führungsfunktionen sowohl auf Bereitschafts- als auch auf Kreisebene. Mehrere Wahlperioden war er stellvertretender Bereitschaftsleiter und Mitglied des Vorstandes des BRK-Kreisverbandes Regensburg. Mit großem Engagement setzte Josef Heimbucher sich für die sachgerechte Ausstattung der Einsatzfahrzeuge ein und war bei Großveranstaltungen wie dem Stadtmarathon oder dem Arber-Radmarathon zuverlässiger Ansprechpartner und Einsatzleiter. 16-mal begleitete er zudem die Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting und steht der Bereitschaft bis heute als erfahrener Ratgeber zur Seite. Sein Engagement über ein halbes Jahrhundert hinweg ist Ausdruck beispielhafter Pflichterfüllung, Kameradschaft und ehrenamtlicher Hingabe.

Franz Mühlbauer, Nittendorf-Undorf, Mitglied der Bereitschaft Nittendorf-Deuerling

Franz M ü h l b a u e r trat vor über 50 Jahren in die Bereitschaft Nittendorf ein und prägte seither dort das Geschehen maßgeblich mit. Mit großem Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einsatzfreude widmete er sich über Jahrzehnte hinweg den Aufgaben des Sanitätswachdienstes und des Katastrophenschutzes. Stets war er zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. In seiner Zeit als Mitglied der Bereitschaftsleitung brachte er sich mit organisatorischem Geschick und Weitblick ein und trug so maßgeblich zur positiven Entwicklung der Bereitschaft Nittendorf-Deuerling bei. Auch nach seiner aktiven Zeit im Einsatzdienst blieb Franz Mühlbauer dem Roten Kreuz in besonderer Weise verbunden. Mit großem persönlichen Engagement setzt er sich heute für das Rotkreuz-Museum ein, dessen Erhalt und Weiterentwicklung ihm ein Herzensanliegen ist. Durch seine Arbeit trägt er dazu bei, die Geschichte und die Werte des Roten Kreuzes lebendig zu halten und an kommende Generationen weiterzugeben. Sein jahrzehntelanges Wirken ist Ausdruck tiefer Verbundenheit, beispielhafter Pflichterfüllung und echter Kameradschaft.

Die Geehrten mit Landrätin Tanja Schweiger (3. Reihe, 5.v.r.) und den Heimatbürgermeisterinnen und -bürgermeistern, den Anregerinnen und Anregern der Auszeichnungen und den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Vereine.